Hier könnten SIE sich mit Ihren Werken präsentieren!


Linde Prelog     "Raku-Keramik"


Mein Rezept  von Linde Prelog    www.rakukeramik.at 

 

Man nehme Ton – die Frucht der Verwitterung,

eine gute Idee – und dann

sich selbst in die Hand,

vermische dies mit einer Portion Kreativität

und einem Schuss Arbeitsgeist.

 

Füge Freude am Tun und Geduld hinzu,

hin und wieder – eine Prise Melancholie

und Gespanntsein.

 

Lasse alles einmal ruhn.

Brenne es.

Überschütte es mit Elan.

Erwecke den Feuerteufel in dir.

Feuer, Luft, Wasser und Stroh besorgen den Rest.

Fühle, spüre, respektiere und nehme das Ergebnis an.


Einige Gedanken zum „Kunsthandwerk“

 

Gedanken zur Entschleunigung.

 

Unter Wikipedia findet man folgenden Eintrag: „Kunsthandwerk steht für jedes Handwerk, für dessen Ausübung künstlerische Fähigkeiten maßgebend und erforderlich sind. Die Produkte des Kunsthandwerks sind in eigenständiger handwerklicher Arbeit und nach eigenen Entwürfen gefertigte Unikate. ….

Das Kunsthandwerk wird, wie das verwandte Kunstgewerbe, der angewandten Kunst zugeordnet. Es ist jedoch mit dem Kunstgewerbe, das Gebrauchsgegenstände auch in Serie, maschinell und nach fremden Entwürfen reproduziert erzeugt, nicht gleichzusetzen. …..

 

Der Begriff Kunsthandwerk hebt - im Vergleich zur Kunst - das handwerkliche und technische Interesse hervor. In der Erhaltung traditioneller handwerklicher Techniken übernimmt das Kunsthandwerk eine wichtige Aufgabe: Materialität, Verarbeitung und Ästhetik der Formgebung spielen eine wichtige Rolle, wobei tiefer gehende autonome geistige Prozesse in den Hintergrund treten. Vorwiegend bleibt das Schaffen in funktionalen und angewandten Bereichen. Häufig werden Gestaltungen und ästhetische Interessen angewandt, um insbesondere Gebrauchsartikel aufwerten zu können.“

 

……..und das erahnt man, wenn man die vielfältigen Arbeiten der Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker des Vereins „In der Tischlerei“ betrachtet.

 

Jedes Mal gibt es etwas Neues, das man noch nicht gesehen hat. Wie viel Arbeit steckt dahinter?

Wie lange hat der Entstehungsprozess gedauert? Was braucht man dafür, um das Produkt herstellen zu können?

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, gerade so ein einmaliges „Ding“ herzustellen?

 

Vielleicht haben Sie sich diese Fragen schon einmal gestellt.

 

Zählt Handwerk heute noch?

Können wir den Wert eines Unikates gegenüber einem Massenprodukt überhaupt noch schätzen?

Tritt man in den Dialog mit den Menschen, hinterfragt man die Dinge, dann vielleicht ……… Vielleicht einmal ein Denkanstoß für uns, genauer hinzuschauen, zu erfahren und zu „begreifen“.

 

Vielleicht schauen wir genauer hin auf die oftmals verborgenen Schätze, die man nicht im Vorübereilen wahrnimmt.